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Welche Richtung geht
unsere Regierung?
Den meisten wird es nicht
entgangen sein, dass unser neuer Kanzler Schröder bei der
Vereidigung die Worte."So wahr mir Gott helfe..." wegliess.
- Ist das ein Zeichen? Immer mehr erkennen wir, dass sich Moralität,
Gesetzgebung und gesellschaftliche Normen immer weiter entfernen vom
biblischen, christlichen Boden.
Ich denke, dies ist eine Zeit, wo wir in einen neuen Gang schalten müssen,
was Gebet angeht. Es ist nicht die Masse der Betenden, sondern vor
allem die Qualität unserer Gebete und damit meine ich den
Glauben, den wir anwenden beim Gebet. Lasst uns herausfinden, was
Gottes Wille für dieses Land ist und entlang diesem Willen beten.
Tausende von Menschen in diesem Land leiden unter Schlaflosigkeit und
Depression, obwohl äusserlich alles bestens ist. Niemand weiss
warum und niemand weiss, wie man es ändern kann.
Jedoch wendet sich niemand an Gott oder die Gemeinde, im Gegenteil,
die Gesellschaft entfernt sich immer weiter von Gott und seinen
Richtlinien für unser Leben.
Ich glaube wir haben als Gemeinde einen Job zu tun hier, lasst uns
nicht müde werden, sondern voller Glauben weiterbeten und unsere
Stimme hören lassen und auch beten, dass Gott uns Einfluss
verschafft in Bereiche, in denen bisher wenige Christen eingedrungen
sind. Die Welt der Politik, der Kunst, der Erziehung, der Wirtschaft
und viele andere Bereiche und so Zeichen setzen und Vorbilder
schaffen.
Über alldem wissen wir, dass Jesus thront und seine Regierung
bildet und seine Gemeinde heranzieht, mit Ihm zu regieren. |
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Tote Werke oder
Gottes lebendige Gemeinde
"Meine Schafe hören
meine Stimme..." Wir wissen, wann und ob Gott zugegen ist in
unsern Versammlungen. Arthur Wallis, ein englischer
Erweckungsprediger, sagte einmal, frei übersetzt: "Ich
schaue mich um, wo Gott am Wirken ist und werfe mich dann dort kopfüber
hinein." Er wollte einfach nicht das zweitbeste. Er wollte Gottes
Bestes.
Wo Gott nicht das Haus baut, verschwenden wir unsre Zeit. Denk einmal
über Folgendes nach: "Was würde geschehen, wenn dein
Leiter plötzlich übernacht weg wär." Würde
die Gemeinde weitergehen, oder ruht sie sosehr auf den Bemühungen
eines Einzelnen, dass die Gemeinde sich auflösen würde, oder
nur noch mit halber Kraft laufen würde. Ein alarmierender
Zustand.
Wie wichtig ist es, dass wir anfangen, Gott das Haus bauen zu lassen.
Wie wichtig, Aufgaben zu delegieren, ein mehrköpfiges
Leiterschaftsteam einzusetzen uvm. Wie wichtig auf Gott zu hören,
wie Gemeinde gebaut wird. Sind wir auch nicht so sehr fokussiert auf
Gebäude? Vielleicht wird uns Gott all das wegnehmen, damit wir
erkennen, dass es sich bei der Gemeinde um die Menschen handelt, die
dazu gehören.
Gott wohnt in den Herzen seines Volkes. Ich glaube, dass Gott bereits
anfängt in den Gemeinden in ganz Deutschland die Bäume zu
schütteln. Es wird ein grosses Schütteln kommen, auch in den
charismatisch-pfingstlichen Kreisen, wo alles Theater und
Unwahrhaftiges runterfällt. Alles, was Gottes Platz eingenommen
hat, kommt auf den Kompost. Unsre religiösen Spielchen und Oberflächlichkeit,
unsere Progamme, unsere Sitzreihen und Gebäude, an die wir uns
klammern. Ich war schon mehrmals in Gemeinden hier, wo die Leute
sonntags immer auf dem gleichen Platz sitzen, und wenn jemand anders
darauf sitzt, gucken sie richtig durcheinander ("Was mach ich
denn jetzt?").
Es wird Zeit, dass wir authentisch werden. Leute werfen ihr Fernsehen
in den Keller. Gut, wenn du wirklich damit Probleme damit hattest.
Aber wenn du glaubst, dadurch wird Gott mehr wirken, kommt vielleicht
Ernüchterung auf dich zu. Es gibt Leute, die werden von Gott
gebraucht, ohne, dass sie 3 Stunden beten. Menschen, die gelernt
haben, in Gottes Gegenwart zu leben. Sie leben ganz natürlich
einen übernatürlichen Lebensstil. Wir brauchen den Geist
Gottes nicht zu beschwören oder zu betören durch unsre guten
Werke, sondern ihm nur RAUM geben und die Güte und Gerechtigkeit,
die uns der Herr geschenkt hat, ausleben. Und da liegt der Hase im
Pfeffer. Wir sind so stark und selbstbewusst. So extravertiert und
erfolgreich. Gott hat Mühe durchzuscheinen. Können wir überhaupt
noch beiseitetreten und jemand vorlassen? Wollen wir nicht immer der
Erste sein, ob an der Bushaltestelle oder im Berufsleben. Was für
ein Gedrängel. Wir MÜSSEN aber lernen beiseite zu treten und
den andern vorlassen.
Wer im Herrn sicher ist und wessen Werte richtig herumsitzen, dem fällt
das nicht so schwer. Dann hat der Herr Gelegenheit, an uns vorbei
durch uns zu wirken. Wirkt der Herr nicht selten trotz unser
Unbeholfenheit und unsrer Bauernart? Gott sei Dank. Aber lasst uns
doch gemeinsam den Weg bereiten, wie Johannes der Täufer sagte. Täler
werden ausgefüllt, Berge werden plattgemacht, Täler unsrer
Niedergeschlagenheit und Minderwertigkeitsgefühle und Niederlagen
werden erfüllt, Berge unsres Arroganz, Überheblichkeit und
Cleverness, unseres "Man muss sich doch Durchsetzen im Leben"-Denkens
werden geebnet. Und irgendwann sind wir dann so transparent und
pflegeleicht, so aufrichtig, entspannt und eben, dass Gott in all
seiner Herrlichkeit kommen kann und sich nicht an irgendeinem spitzen
Stein unseres Charakters mehr stossen braucht. Das werden auch die
anderen Menschen bald merken, und der Gedanke, Christ zu werden wird für
sie immer attraktiver.
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