Die Liebe Gottes ist das Feuer, das in unsern Herzen brennt.

Wer wir sind

Erlebnisbericht - Monikas
Meine Tochter Anne war im Kindergarten und eine Mutter von dort lud mich zu sich nach Hause ein zum Kaffee. Alles war voll mit Jesussprüchen, Poster usw. Ich dachte, oweia, hier hast dus mit einer Sekte zu tun und ließ mich von ihr nicht mehr einladen. Zwei Jahre später lernte ich eine andere junge Frau kennen. Sie wußte auch viel über Jesus, sie hatte aber irgendwie ihren Kopf auf den Schultern angeschraubt.Sie drang nie in mich ein, sondern ließ mir Zeit. Ich ging dann ab und zu in ihre Gemeinde mit und Gott machte mein hartes Herz weich. Das Ganze dauerte wieder zwei Jahre und an einem Sonntag zeigt Gott mir zu Hause, wenn ich nun nicht den Schritt machte, gehe ich verloren. Ich tat meinen 1991. Was für ein Tag. Preis den Herrn. - Monika.

Wir drei



Und so ging's weiter:
Ich bin nun 51 und Monika 45
und Anne, die ist 19.

1974 bin ich also Christ geworden und dann von März 75 bis Dezember 77 auf eine evangelikale Bibelschule in Hagen. Da hab ich dann natürlich überlegt, was mein nächster Schritt war. Ich bewarb mich bei einer Literaturmission und wurde nach London eingeladen, wo ich 10 Monate helfen sollte. Hier lernte ich Leute kennen, die im Hl. Geist getauft waren. Das bekam ich nach einiger Zeit auch und zog nach Southampton um, wo es eine lebendige Gemeinde gibt, in der ich wachsen und davon lernen konnte (Tony Morton, Arthur Wallis+, Billy Kennedy, Martyn Dunsford u.a.). Hier blieb ich bis etwa 87 als ich zurück nach London ging um eine Pantomimenschule zu besuchen. Ich blieb dann in London und schloß mich der Ichthus-Gemeinde von Roger Forster an (Graham Kendrick, Roger Mitchell u.a.). Ich arbeitete in der Zeit in Traveller's Fare, einer Art Cafeteria im Bahnhof Waterloo, Victoria und London Bridge. Da ich aber mein Taschengeld etwas aufbessern wollte, kaufte ich mir einen guten Wagen und meldete mich bei einer Taxi-Zentrale an und fuhr ein paar Monate einen sog. Minicab. Auf eine Einladung hin arbeitete ich später in der Schweiz und kam so auch später nach Waldshut, Südschwarzwald, wo ich meine Frau Monika kennenlernte.

Nach ca. 2 Jahren heirateten wir und fuhren immer wieder zu Stoneleigh, England, der jährlichen Bibelwoche von Terry Virgo und seinen Gemeinden. Das gefiel Monika außerordentlich gut und wir besuchten auch Freunde in Southampton. Später wuchs der Wunsch nach England zu ziehen immer mehr und der Wunsch wurde 1995 Wirklichkeit. Wir verbrachten 2 Jahre in England und hatten dann den Eindruck, daß Gott uns zunächst wieder in Deutschland haben würde. Es war keine leichte Entscheidung für mich, da ich England wirklich liebe. Aber in meinem Herzen war auch in der Zwischenzeit eine enorme Liebe für Deutschland gewachsen. Ich war ja nach den 12 Jahren in England schon fast selber Engländer und wußte garnicht mehr viel, wie es in Deuschland aussieht usw. Als wir in den Hauskreisen in England beteten, merkte ich jedoch wie sehr der Geist mich drängte für Deutschland zu beten. So sind wir jetzt also wieder hier und sind ein weiteres Salz in der Suppe.

Allerdings zogen wir dazwischen noch einmal zurück nach England, sind aber jetzt in der CZW Wiesbaden.


Erlebnisbericht - Robert
Robert ist in Herdecke aufgewachsen , das ist in Westfalen, südlich von Dortmund. Mit etwa 17 fing er an Hasch zu rauchen und stieg danach auf LSD um. Er zog bald von zu Hause aus und mit zwei anderen entstand bald ein reger Drogenhandel, der ihn auch nach Amsterdam, Hamburg und an andere Orte führte. Mit Christsein hatte er nichts am Hut und machte sich immer einen Spaß daraus, wenn junge Christen aus der lokalen Pfingstgemeinde die Szene aufsuchten, um den Menschen dort von Gottes Liebe zu erzählen.

Seit dem 4. Lebensjahr betete seine wiedergeborene Patentante für ihn. Sie schickte ihm zum Geburtstag neben den Geschenken auch Schriften, Bibeln und bestellte ihm sogar ein christliches Zeitschriftenabo. Aber lange Zeit konnte Robert nichts damit anfangen.

Eines Tages machten Robert und seine Drogenfreunde einen 'Ausflug' ins Grüne und standen dabei auch unter LSD. Robert wurde an diesem Nachmittag nicht so recht warm. Die andern 'vergnügten' sich auf ihre Weise, Robert war's als wenn das Leben keinen Sinn mehr machte. Er saß am Seeufer und schaute zu, wie die Sonne im Wasser versank. "So komm ich mir auch vor", dachte er. "Ich gehe auf und wieder unter und das war's dann auch schon." Robert wollte frühzeitig nach Hause. Noch unter dem Einfluß der Droge ließ er sich nach Hause fahren, wo er auf der Bettkante saß und überlegte. Er wußte nicht mehr weiter. Unter den Musikzeitschriften und Büchern, die rumlagen, nahm er wahllos eine in die Hand und stieß auf den Artikel von Billy Graham 'Wir leben in einem Zeitalter der Angst'. Das verstand er. Da er in der Drogenszene eigentlich Friede und Angenommensein gesucht hatte, aber nur in kriminelle Aktivitäten gelockt wurde, war auch Angst einer seiner Wegbegleiter. Hier waren einige Stellen aus der Bibel erwähnt. In Robert fing es an zu kribbeln. Er zog aus einem Koffer eine verstaubte Fotobibel hervor und fing an zu lesen, und je mehr er las, desto mehr fesselten ihn diese Worte. Dann überlegte er, daß die Bibel wie ein Handbuch sein muß. Da er nicht wußte, wie es weiterging, beschloß er es zu versuchen und einfach zu lesen und einfach zu tun, was darin stand. Plötzlich machte sich eine Stimme breit:' Deine Freunde werden denken, du bist nun völlig durchgeknallt, wenn du jetzt mit Bibel und Jesus daher kommst.' Robert wußte jedoch, daß es sich jetzt um sein Leben handelte und nicht das seiner Freunde und beschloß es trotzdem zu versuchen.

In diesem Augenblick spürte er eine Gegenwart aus der Ecke des Zimmers auf sich zu kommen. Aber er hatte keine Angst. Diese Gegenwart kam immer näher auf ihn zu und umfing ihn. In dem Augenblick brachen alle Schleusen. Es war, als wenn die ganze Dunkelheit in seinem Herzen verschwand, eine enorme Liebe durchflutete ihn und er wußte, daß ihm alle Schuld vergeben worden war. Er weinte und lachte. Er fühlte sich so frisch.

Ständig war ihm das Bild einer Werbesendung vor Augen, wo ein Stapel Wäsche mit Grauschleier von einer Faust gepackt wurde, die den Grauschleier einfach beiseite zog. Dazu das Wort, das er mit Sicherheit nicht in der Bibel gelesen hatte, da er ja nie die Bibel las:' Das Alte ist vergangen, es ist alles Neu geworden.'

Robert wollte es genau wissen. Zwar war es schon eine Weile her, daß er LSD genommen hatte, aber war dies vielleicht doch nur von der Droge? Wenn dieses frische Gefühl am nächsten Morgen immer noch da wäre, dann ist es echt. Robert schlief ein und wachte am nächsten Morgen auf und es war immer noch da. Seitdem war er nicht mehr zu halten und erzählte allen, die zuhören würden von seinem Erlebnis. Er durfte auch die wunderschöne Erfahrung machen, daß sein bester Freund Martin nach einer Zeit auch Jesus fand.


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