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Gottes Absicht in
seinen Leuten
Der erhöhte Herr bringt die Absichten Gottes in seinem Volk zur
Erfüllung. "... die hat er auch vorherbestimmt, daß
sie dem Bild seines Sohnes gleich sein sollten..." Romer 8:29
Gott reproduziert eine christusähnliche Rasse von Menschen, eine
neue Menschheit, genannt Söhne Gottes, von denen Jesus der
Erstgeborene ist.
Wenn wir Bilder von Gott erstellen, machen wir Idole, wenn Gott ein
Bild von sich macht, machte er den Menschen. Und dieser reflektiert
wie ein Spiegel die unendliche Schönheit der göttlichen
Natur, wie ein Sohn, in dem die Charakterzüge des Vaters
reproduziert sind. Vater und Sohn sind Spiegelbilder voneinander.
Davon spricht Jesus bereits: "Wer mich gesehen hat, hat den Vater
gesehen." John 14:9
In einem Spiegelkabinett schaust du dich um und wohin du blickst,
siehst du deine Bild viele, viele Male. Das illustriert ganz gut den
Fall des Menschen. Adam reflektiert in allen seinen Kindern nur wieder
Adam!
Nachfolger von Jesus befinden sich in einem Studienprogramm
geistlicher Erfahrung. Der Studienleiter ist der Heilige Geist, dessen
einziges Ziel es ist, die Dinge Christi zu nehmen und es seinen
Nachfolgern zu offenbaren, damit sie "mit unverhülltem
Gesicht, wie in einem Spiegel, die Herrlichkeit des Herrn wahrnehmen
und umgewandelt werden in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu
Herrlichkeit", 2. Korint. 3:18. Der Kurs ist zu Ende, wenn seine
Leute Spiegelbilder von Jesus sind, so wie er "das Abbild Seines
(Gottes) Wesens ist", Hebräer 1:3.
Die Arztpraxis der Umstände
Mit Fingerspitzengefühl führt Gott nun Operationen der
Gnade an unserm Charakter durch - gewöhnlich ohne Betäubung.
Wenn Sachen daneben gehen, zweifeln wir nicht selten am Herrn. Dann
beherrschen uns die Umstände, anstatt dass wir sie beherrschen.
Einer meiner ersten Besuche in dieser Arztpraxis: Mein Wunsch war es
immer in London einmal Taxi zu fahren. Viele Dinge deuteten darauf
hin, dass ich es nicht tun solle. Aber ich hatte Baumwolle in meinen
Ohren. Ich führte die Sache durch und fuhr auch einige Monate.
Bis ich einen Riesenunfall hatte, als ein grosser roter Doppeldecker
in mich hineinfuhr. Der Schaden war gross und ich hatte auf einmal
ziemlich finanzielle Verpflichtungen. Da kam Gott endlich durch und
ich gab nach einer Zeit auf und stellte den Wagen, nachdem er
repariert war, einer Mission zur Verfügung. Gott ist voll dabei,
uns zu befreien.
Gott der Befreier
Nicht immer befreit uns Gott von den Umständen, sondern befreit
uns mitten darin! Daniel und seine Freunde erfuhren das im Feuerofen.
Paulus und Silas sassen im Gefängnis und wandten die Geheimwaffe
aller Christen an - Lobpreis. Mit aller Kraft lobten sie, in ihrem
Geist waren sie frei. Sie waren über den Umständen, nicht
unter ihnen. Sie wurden IN ihrem Gefängnis befreit und dann veränderte
Gott die Architektur des Gefängnisses mit einem kleinen Erdstoss
und sie spazierten nach Hause. In dem Augenblick umarmte ich auch
Jesus als meinen Befreier. Ob er mich aus meiner Situation befreite,
oder mich darin oder beides, ich überliess es ihm einfach. Ich übergab
einfach mich und meine Probleme in seine Hand und fing an ihn zu
preisen. Meine turbulenten Emotionen kamen zur Ruhe. Friede herrschte.
Ich war befreit.
Der himmlische Chirurg
Samuel Rutherford, ein schottischer Christ des 17. Jahrhunderts
schrieb: Mit Kreuzen portraitiert er uns in sein Bild, schneidet dabei
weg Krankes und Korruptes. Herr, schneide, Herr, schnitze, Herr
verwunde, Herr tue alles, was das Bild deines Vaters in uns
vervollkommnet und mach uns bereit zur herrlichen Begegnung.
Heute die Menschen von Morgen
Die ewigen Absichten im Herzen Gottes werden jetzt in der Gemeinde
erfüllt. Die Geschichte schickt jedoch einige Warnungen voraus.
Die erste ist Israel in der Wüste. Sie kamen nicht in die "Ruhe
Gottes" und gingen im Kreis herum. Der religiöse
Kreisverkehr von heute ist soviel Wüste, wie damals. Das Volk
Gottes jeder Generation haben unter diesem Kirmes-Glauben gelitten,
der lieber eine geistliche Karusselfahrt durchlebt. Wir sind auf einer
Reise von Sinnlosigkeit zur Erfüllung und müssen auf dem Weg
viele Lektionen lernen. Gelingt es uns nicht zu begreifen, was Gott
heute zu uns sagt, nimmt er uns auf eine persönliche Wüstenwanderung,
bis wir im Glauben und Gehorsam, den nächsten positiven Schritt
auf dem Weg zur Erlösung gehen. Es ist wichtig für Reisende
das Ziel fest im Auge zu behalten, sonst verliert sich die Dynamik
ihrer Reise. Sie drehen sich um die eigene Achse und erleben immer
wieder das gleiche religiöse Territorium, wie eine Nadel, die in
einer Schallplatte steckengeblieben ist. Wir sind schon heute die
Menschen von morgen! Die Zukunft gehört uns.
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