Wiederherstellung der Gemeinde
Wiederherstellung, Restoration, Erneuerung

Eine prophetische Stimme - August 98

Sei eine authentische Person

Weg von falscher Geistlichkeit
"Gut gemacht! Das war wunderschön."
"Oh, das war ich nicht, das war der Herr."
"Aber ich bin sicher, ich hab gesehen, wie sich deine Lippen bewegt haben."
"Oh, du weisst, was ich meine."
"Ja, aber weisst du, was du meinst?"
Oft reden wir so, weil unser Denken durcheinander ist. Wenn das der Herr war, wenn ich etwas gutgemacht habe, wer war es dann, wenn etwas danebengeht? Der Teufel? Ich? Viele Christen haben Identitätsprobleme und einer der Nebeneffekte ist der Verlust der Rechenschaft. Mit einem echten Wunsch, Gott die Ehre zu geben, wissen wir nicht genau, wie wir da hineinpassen.

Sicher, wenn Gott uns nicht geholfen hätte, hätten wir es niemals so gut gemacht. Daher lehnen wir jedes Lob ab, aus Angst, Gott seiner Ehre zu berauben. Aber sind wir nur Marionetten in Gottes Hand? Das geht soweit, daß wir keine Identität oder Bedeutung mehr haben. Sollte es unser höchstes Ziel sein, unsichtbar zu sein, damit Jesus verherrlicht ist? Ist das wirklich, was Gott von uns verlangt?

"Herr, verbirg heute morgen den Prediger, damit wir nur Jesus sehen." Vielleicht kommt er dieser Bitte nach und lässt sich hinter sein Pult fallen.

Sicher will Gott, dass seine Diener gesehen werden.
Und wir müssen auch aufpassen, daß wir Gott seine Ehre nicht rauben. Paulus passte auf, dass er nicht Ehre von Menschen annahm, aber er zögerte auch nicht, zu sagen: "Macht mich nach!" Er hätte sich sicher nicht einen Autoaufkleber wie:"Folge nicht mir, folge Jesus" aufs Auto geklebt. Er wies auf sich und sagte: "Folge mir". Zu den Philippern sagte er:"Was ihr in mir gesehen und gehört habt, das tut, und der Gott des Friedens wird mit euch sein." Die Fleischwerdung zeigt dasselbe. Die Herrlichkeit konnte gesehen werden, nicht weg von, sondern durch die menschliche Form. So sagte Paulus später, "wir sind lebendige Briefe, um gelesen zu werden." Den Prediger, oder ein anderes Kind Gottes daher zu verstecken, geht an den Absichten Gottes vorbei.

Ein enormes Wunder, dass der unsichere und sich selbst ablehnende Gideon so auf Gottes persönl. Ermutigung reagierte, daß er am Ende seine Nachfolger dazu auffordern konnte: "Ein Schwert für den Herrn und Gideon". Er war bereit seine eig. Verantwortung als Leiter zu übernehmen. Gott fühlt sich nicht bedroht durch seine eigenen Helden. Es macht ihm Freude, sie als ein Beispiel zu setzen für andere ihnen zu folgen, wie in Hebräer 11. Gott will nicht gesichtslose Nachfolger. Alles, was uns abhält unsere eig. Verantwortung vor Gott zu übernehmen, ist gefährlich, auch wenn es sich tief geistlich anhört.

Terry Virgo

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Seite erstellt: 7. 7. 1998 - zuletzt updated: 14. 7. 1998
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