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Inmitten der christlichen
Zersplitterung geht ein Schrei aus den Herzen von Millionen von
Menschen ohne Jesus: "Wo bitte ist der wahre Leib Christi?"
Es war die Salbung des Hl. Geistes, die Jesus als den "Gesalbten"
identifizierte, den Christus Gottes. Ebenso muss es die Salbung sein,
die den Leib (Körper) Christi auf der Erde offenbart. Jesus ist
der "gesalbte Mensch", sein Körper ein gesalbtes Volk.
Damit ist der Disput über die Identität der Gemeinde gelöst.
Damit sind die Fragen in Bezug auf die Bewegung des Hl. Geistes keine
Nebensache mehr, sondern zur Hauptsache geworden. Viele möchten
sich als Volk Gottes identifizieren, aber mit wem identifiziert Gott
sich? - Mit einer gesalbten Gemeinde.
Die gesalbte Gemeinde
Eine christliche Gemeinschaft existierte bereits bevor die 3000 am
Pfingsttag ins Reich Gottes gekehrt wurden. Das bedeutete, daß
ein Leib von Gläubigen in Einheit und unter Autorität diese
enorme Menge Wachstum empfangen und sich um sie kümmern konnte. "Der
Herr fügte zu ihrer Zahl hinzu, welche er rettete" Apg. 2:47
Die Neubekehrten mussten umkehren (Busse tun), im Wasser getauft
werden, die Vergebung der Sünden empfangen und die Gabe des Hl.
Geistes.
Ein Leib und eine Seele
Sie waren weder eine Kommune, noch eine Versamlung, die sich nur zur
Anbetung versammelte. Sie waren auch keine Schar von Superheiligen mit
ihrer eigenen Supergeistlichkeit, noch erwirkten sie ihre Errettung in
mönchischer Isolation. Sie waren Geschwister, die in Einheit
zusammenwohnten und darauf befahl der Herr den Segen - Psalm 133.
Jeder war seines Bruders Hüter und schaute nicht nur auf seine
eig. persönl. Interessen, sondern auch auf die Interessen des
andern (Phil. 2:3,4). Jeder war ein integriertes Teil des Ganzen. "Die
wo glaubten waren ein Herz und eine Seele..." (Apg. 4:32-34)
Durch einen Geist wurden Sie ein Herz und eine Seele.
Das göttliche Modell
Die vollkommene soziale Struktur finden wir in der Gottheit - Vater,
Sohn und Hl. Geist. Paul beugte seine Knie "vor dem Vater, von
dem jede Familie im Himmel und auf Erden ihren Namen ableitet"
Eph.3:14-15 Als Gott erschuf, kam die Grundlage menschl. Gesellschaft
hervor. Erst ein Mann, dann eine Frau. In der neuen Kreatur
reproduziert er wiederum nach dem himmlischen Muster, sodaß die
Gemeinde in erster Linie zu einem sozialen/gesellschaftlichen
Organismus wurde. "...wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt
..." Matth. 18:20.
Der Gesellschaft vor unsern Augen mangelt es an Zusammenhalt. Es gibt
keinen Klebstoff, der sie zusammenhält. Die Menschheit in ihrer
kollektiven Form ist ein fragmentiertes pluralistisches Puzzle, deren
Stücke nicht zusammenpassen. In natürlicher Menschlichkeit
gibt es keine Einheit. Leider gibt es das gleiche Schauspiel in den
Kirchen und Gemeinden der Christentums. Daher betrachten wir zunächst:
Zwei Arten von Menschen
1. Christen, die seit langem auf
dem Weg sind, aber nie ihren Platz in einer gesalbten Gemeinschaft von
Gläubigen gefunden haben. Oft sind sie unglückliches Opfer
des abnormalen Zustands.
2. Diejenigen, die heute
gerettet werden, damit sie wissen, was es bedeutet zur Gemeinde
hinzugefügt zu werden. Denn gerettet zu werden und nicht hinzugefügt
zu werden (und leider gibt es viele in dieser Situation) kommt einem
verlorenen Schaf gleich. Nicht ein verlorener Sünder, sondern ein
Schaf getrennt von seiner Herde und getrennt von der liebevollen Fürsorge
eines Hirtendienstes. Jesus sah die Menschenmengen als Schafe ohne
Hirten, daher sandte er seine Jünger ".. zu den verlorenen
Schafen des Hauses Israel" Matth 9:36, 10:6 Menschen ohne
Christus sind verlorene Sünder, Schafe ohne Hirten sind verlorene
Schafe! Nicht verloren im ew. Sinn, sondern verloren für die
Absichten Gottes, wie er sie heute dem Volk Gottes entfaltet.
Verbunden/Hingegeben mit Leib/Körper
Was hält einen Ehemann und seine Frau in einem wahren Ehebund
zusammen in guten und schlechten Zeiten, in Gesundheit und Krankheit?
Es ist das "Ja, ich will" der gegenseitigen Hingabe in
dieser heiligsten aller Bundesbeziehungen. Hingegebene Mitgliedschaft
im Leib Christi und zu einer örtl. Gruppe von Gläubigen
nimmt die gleiche Stellung/Bedeutung ein. Es ist hier wunderbar
ausgedrückt: Ruth 1:16+17 Ruth, die Moabiterin identifiziert sich
völlig mit Naomi ihrer hebräischen Schwiegermutter, und
durch diese Handlung der Hingabe wurde sie hinzugefügt zum
Bundesvolk Gottes in ihrer Generation. Diese Einstellung brauche wir
auch heute - Selbstaufgabe und Opfer. Es gibt kein Teilzeit-Christsein
oder Randgruppen-Christsein. Jeder Gläubige ist vollwertiges
Mitglied einer gesalbten Gemeinschaft. Dem Herrn oben anzugehören,
bedeutet dem Herrn hier unten anzugehören.
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