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Annahme im Leib/Körper
Jedes menschl. Wesen fühlt das Bedürfnis danach gewünscht
und willkommen zu sein. Ablehnung tut dem Herzen weh, Annahme tut dem
Herzen gut. Ein Neubekehrter, oder ein herumirrendes Schaf wird
schnell darauf reagieren, wenn es warm in die Familie Gottes empfangen
wird und wird in sich selber wissen, daß es nach Hause gekommen
ist. Wie der Vater seine Liebe über den heimgekommenen Sohn
ausschüttete, so muss auch der Neubekehrte mit offenen Armen
willkommen werden. Einander anzunehmen produziert ein Klima
geistlicher Wärme.
L O Y A L I T Ä T
So buchstabiert man Liebe und Glaube. Die Qualität, die sich
manifestiert, wenn auf einen unserer Mitgeschwister ein Angriff
stattfindet. Ob durch üble Nachrede, Geschwätz wie Klatsch
oder hinter dem Rücken eines andern reden. Auf diese Weise steht
jedes Glied des Leibes Christi als Schutz über die Integrität
seiner Geschwister. Jeder ist seines Bruders Hüter/Beschützer.
Das Prinzip geistl. Solidarität steht gegen jeden auch noch so
kleinen Angriff des "Anklägers unserer Brüder".
Ein Volk, das seiner Leiterschaft loyal ist und ebenso untereinander,
ist geistlich und moralisch unbezwingbar. Gegen solche Loyalität
löst sich die Macht des Feindes auf wie eine Welle, die am Strand
versiegt. Loyalität ist ein Klebstoff, der vom Hl. Geist
produziert wird. Dadurch gelingt es jedem Mitgleid des Leibes/Körpers
näher zu sein als einem leiblichen/natürlichen Bruder. David
und Jonathan sind ein klassisches Beispiel (1. Sam 18:1-4).
Unterordnung im Leib/Körper
Wir haben alle die Fahrzeuge von Michael Schuhmacher und Mika
Hakkinnen erlebt. Was für eine enorme Power darin schlummert.
Diese Kraft wird kanalisiert und nutzbar gemacht um eine gewisse
Absicht zu erreichen. Wer sich diese Kraft am effektivsten nutzbar
machte, wurde Sieger. Dazu musste sich jeder Fahrer rigoroser Tests
unterziehen, er passte sich ein in ein Team ohne das der Fahrer nicht
in der Lage wäre nur einen Meter voranzukommen und er ordnet sich
den Anweisungen der Fahrleitung und des Teams unter. Darin liegt auch
seine Sicherheit, denn ohne das Vertrauen und die Zusammenarbeit mit
seinem Team könnte es zu gefährlichen Situationen kommen.
Wahres Glück findet sich nicht darin, was viele Menschen unter
Freiheit verstehen: "Ich mach was ich will." Wo finden wir
das Prinzip der Unterordnung und des Sieges? Im Leib Christi. Die
Gemeinde ist nicht das Reich Gottes selbst, sondern der körperliche
Ausdruck des Reiches Gottes. Zu unsrer Sicherheit gibt uns Christus
den Schirm geistl. Autorität. Seine Autorität ist nicht bedrückend,
wie weltliche Autorität. Matt 20:25 Diese regiert mit Zwang und
verletzt die Intigrität des Einzelnen. Geistlicher Missbrauch von
Autorität führt im Extrem zu Sklaverei und Sektierei.
Weltliche Autorität übt Druck aus und führt zu
Gebundenheit. Geistliche Autorität verlässt sich nicht auf
Druck von oben, sondern auf Unterordnung von unten. Dies garantiert
die Freiheit eines jeden Gläubigen, Unterordnung ist nämlich
ein freiwilliges Prinzip. Das Volk Christi stellt sich "frei zur
Verfügung" Psalm 110:3 in der Armee Gottes gibt es keine
Einberufung.
Delegierte Autorität ist ein Schutzzaun innerhalb dessen Freiheit
blüht. Unterordnung zu geistlicher Autorität ist nicht eine
erzwungene Unterordnung der Seele oder Gefangename des Geistes,
sondern die frohe Annahme der Herrschaft des Königs Jesus über
mein ganzes Dasein. Und weil Unterordnung bedeutet, daß sich
mein Verstand und Herz demütigt und mein Wille sich im Gehorsam
ausdrückt, denen gegenüber, die Jesus über mich gesetzt
hat. So wird es zu einem Nährboden, in dem ich wachsen kann zu
geistlicher Reife. Hebr. 13:17
In dieser Generation, die die weltweite Bewegung des Hl. Geistes
erlebt, ist das Konzept des Leibes/Körpers Christi nicht länger
das Thema des Visionärs. Gott selbst hat in diesen Tagen die
Initaive ergriffen durch seinen Geist, um die Wahrheiten des Leibes
Christi aus dem Bereich staubiger, verkrusteter Theorie in den Bereich
dynamischen Glaubens und Realität zu verwirklichen. Durch die
Salbung des Geistes steht ein viel-gliedriger Körper in der Erde
auf, nicht länger unreif und getrennt, sondern einer, in dem
Knochen zu Knochen kommt und mit dem Fleisch sichtbarer Einheit überzogen
wird und mit Kraft ausgestattet von oben. Hier ist heute die wichtige
Aufgabe christlicher Leiterschaft. Fragmentierte Gruppen von Gläubigen
zu sammeln zu Körpern/Leibern die untereinander Beziehungen
haben. Dazu starb Christus, auferstand und herrscht jetzt in der Höhe,
um "die verstreuten Kinder Gottes zusammenzubringen" (John
11:52).
Der "eine Leib/Körper" steht auf wie Phönix aus
der Asche der Kirchengeschichte, um in jeder Nation identifiziert zu
werden durch die eine himmlische Charakteristik: Die Salbung.
"So wie es einen Christus in einem natürlichen Körper
gab, so wird es einen gemeinsamen (corporate) Christus geben in einem
geistlichen Leib/Körper. Wenn Gott sein Reich in uns
hineinbekommt und wir selbst zur Botschaft geworden sind, dann wird
Gott den Vorhang beiseiteziehen und auf der Bühne jeder Stadt
wird es eine Demonstration/Sichtbarmachung des Reiches Gottes geben."
(Howard Carter)
Ivor Hopkins
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