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Gott erfrischt uns
Zum erstenmal begann ich in Zungen zu reden auf einer Toilette in
einem Park im Herzen Londons. Nach dem Singen von evangelistischen
Liedern war ich recht müde geworden und zog mich zurück,
holte mein kleines NT hervor und begann ein paar Worte Gottes
aufzusaugen. Ich war erst kurz zuvor im Hl. Geist getauft worden. Als
ich so las, formten sich in meinem Kopf ein paar seltsame Silben. Ich
stutzte, aber fuhr fort zu lesen. Diese selben Silben schwebten jedoch
weiter freundlich in meinem Herzen und ich ahnte, daß dies vom
Herrn sein könnte. Also sprach ich sie laut aus. Baga, kaschuli
oder so ähnlich - mehr nicht. In dem Augenblick, als ich sie
ausprach wurde ich mit solch einer Frische erfüllt, meine Müdigkeit
war wie weggeblasen und ich fühlte mich sehr wohl. Für
jemanden, der dies noch nie erlebt hatte, war dies ein enormer
Durchbruch, ich konnte danach noch eine ganze Weile weitersingen und fühlte
mich auch mehrere Tage danach noch erfrischt.
Gott schenkt einen Traum
In den gleichen Tagen hatte ich einen Traum, so klar und deutlich,
wie ich ihn noch nie zuvor gehabt hatte. "Ich war mit einer
Gruppe von Menschen in einer Art unterirdischem Bunker. Die Atmosphäre
war sehr dumpf und niedergeschlagen. Aus einem der Tunnel schritt ein
in schwarz elegant und gutgekleideter Mann auf uns zu, mit Pomade im
Haar und gut gepflegt. Aber die depressive Atmosphäre ging von
diesem Mann aus und wurde immer grösser, je mehr er sich uns näherte,
ich merkte, daß dies der Feind war. Ich drehte mich im Traum um
und sprach in Zungen auf ihn zu. Da verzog er entsetzt sein Gesicht,
hob schützend die Hände vors Gesicht versuchte sich zu
wehren, aber machte schliesslich kehrt zurück in den Tunnel. Als
er verschwand, löste sich der Druck, die Stimmung änderte
sich, wurde erfrischend und wir atmeten alle erleichtert auf."
Sehnsucht nach mehr
Da war mir klar, wie wichtig Zungenreden ist und ich beschloss noch
mehr zu bekommen, als nur die 1 - 2 Silben. Aber zu diesem Zeitpunkt hätte
ich selbst diese weiterhin gesagt, selbst wenn sie die Namen von
irgendwelchen japanischen Motorrädern oder Fotoapparaten gewesen
wären. Ich beschloss daher eines Tages, mich in meinem Zimmer in
Brixton einzuschliessen und nicht vorher wieder zu verlassen, bis ich
fliessend im Geiste reden und beten konnte. Ich saß, ich stand
auf, ich schritt hin und her, hörte Kassetten, las die Bibel,
betete, sprach die 2 Silben, aber es schien nicht so ganz zu klappen -
aber ich gab nicht auf. Bis ich zu dem Wort kam: Nahet euch zu Gott,
und er nahet sich zu euch; wiedersteht dem Teufel und er flieht von
euch". Das war der Auslöser. Derjenige, der sich in mein
Leben immer eingemischt hatte, um es zu zerstören, oder in den
Dreck zu ziehen, dem wollte ich die geballte Ladung der Kraft Gottes
entgegenschleudern. Es war kein bewusster Gedankengang, wie jetzt, es
war einfach der Durchbruch, die Sprengung des Damms. Und ich konnte
jetzt jederzeit den Hahn auf und zu drehen. Es war auch wunderbar, den
Herrn zu loben und zu preisen auf diese Weise. Und ich hatte oft den
Eindruck, daß ich ihm Sachen dabei sage, zu denen ich selber
nicht mehr in der Lage bin, oder von denen ich nichts wusste,
besonders, wenn ich für andre betete. Aber oft liess der Herr
auch die Bedeutung meiner Silben und Worte in mein Bewusstsein fallen,
sodaß ich wusste worum es ging. Noch nie hatte ich den Herrn so
nahe gespürt und ich darf sagen, es ist natürlich auch heute
nicht anders. -
Natürlicher Bestandteil unsres Glaubenslebens
Mittlerweile habe ich gelernt, daß es viele andere Arten dieses
Geschenks gibt, wie Singen im Geist, allein oder zusammen in der
Gemeinde, und daß diese Art von Anbetung und Lobpreis viele
andere Gaben des Geistes erschliesst und den Boden bereitet für
Gottes Reden zu uns. In der persönlichen Gemeinschaft mit dem
Herrn, als auch in der Versammlung.
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