Wiederherstellung
Wiederherstellung, Restauration, Erneuerung

Eine prophetische Stimme - September 98

Beten in Zungen

Gott erfrischt uns
Zum erstenmal begann ich in Zungen zu reden auf einer Toilette in einem Park im Herzen Londons. Nach dem Singen von evangelistischen Liedern war ich recht müde geworden und zog mich zurück, holte mein kleines NT hervor und begann ein paar Worte Gottes aufzusaugen. Ich war erst kurz zuvor im Hl. Geist getauft worden. Als ich so las, formten sich in meinem Kopf ein paar seltsame Silben. Ich stutzte, aber fuhr fort zu lesen. Diese selben Silben schwebten jedoch weiter freundlich in meinem Herzen und ich ahnte, daß dies vom Herrn sein könnte. Also sprach ich sie laut aus. Baga, kaschuli oder so ähnlich - mehr nicht. In dem Augenblick, als ich sie ausprach wurde ich mit solch einer Frische erfüllt, meine Müdigkeit war wie weggeblasen und ich fühlte mich sehr wohl. Für jemanden, der dies noch nie erlebt hatte, war dies ein enormer Durchbruch, ich konnte danach noch eine ganze Weile weitersingen und fühlte mich auch mehrere Tage danach noch erfrischt.

Gott schenkt einen Traum
In den gleichen Tagen hatte ich einen Traum, so klar und deutlich, wie ich ihn noch nie zuvor gehabt hatte. "Ich war mit einer Gruppe von Menschen in einer Art unterirdischem Bunker. Die Atmosphäre war sehr dumpf und niedergeschlagen. Aus einem der Tunnel schritt ein in schwarz elegant und gutgekleideter Mann auf uns zu, mit Pomade im Haar und gut gepflegt. Aber die depressive Atmosphäre ging von diesem Mann aus und wurde immer grösser, je mehr er sich uns näherte, ich merkte, daß dies der Feind war. Ich drehte mich im Traum um und sprach in Zungen auf ihn zu. Da verzog er entsetzt sein Gesicht, hob schützend die Hände vors Gesicht versuchte sich zu wehren, aber machte schliesslich kehrt zurück in den Tunnel. Als er verschwand, löste sich der Druck, die Stimmung änderte sich, wurde erfrischend und wir atmeten alle erleichtert auf."

Sehnsucht nach mehr
Da war mir klar, wie wichtig Zungenreden ist und ich beschloss noch mehr zu bekommen, als nur die 1 - 2 Silben. Aber zu diesem Zeitpunkt hätte ich selbst diese weiterhin gesagt, selbst wenn sie die Namen von irgendwelchen japanischen Motorrädern oder Fotoapparaten gewesen wären. Ich beschloss daher eines Tages, mich in meinem Zimmer in Brixton einzuschliessen und nicht vorher wieder zu verlassen, bis ich fliessend im Geiste reden und beten konnte. Ich saß, ich stand auf, ich schritt hin und her, hörte Kassetten, las die Bibel, betete, sprach die 2 Silben, aber es schien nicht so ganz zu klappen - aber ich gab nicht auf. Bis ich zu dem Wort kam: Nahet euch zu Gott, und er nahet sich zu euch; wiedersteht dem Teufel und er flieht von euch". Das war der Auslöser. Derjenige, der sich in mein Leben immer eingemischt hatte, um es zu zerstören, oder in den Dreck zu ziehen, dem wollte ich die geballte Ladung der Kraft Gottes entgegenschleudern. Es war kein bewusster Gedankengang, wie jetzt, es war einfach der Durchbruch, die Sprengung des Damms. Und ich konnte jetzt jederzeit den Hahn auf und zu drehen. Es war auch wunderbar, den Herrn zu loben und zu preisen auf diese Weise. Und ich hatte oft den Eindruck, daß ich ihm Sachen dabei sage, zu denen ich selber nicht mehr in der Lage bin, oder von denen ich nichts wusste, besonders, wenn ich für andre betete. Aber oft liess der Herr auch die Bedeutung meiner Silben und Worte in mein Bewusstsein fallen, sodaß ich wusste worum es ging. Noch nie hatte ich den Herrn so nahe gespürt und ich darf sagen, es ist natürlich auch heute nicht anders. -

Natürlicher Bestandteil unsres Glaubenslebens
Mittlerweile habe ich gelernt, daß es viele andere Arten dieses Geschenks gibt, wie Singen im Geist, allein oder zusammen in der Gemeinde, und daß diese Art von Anbetung und Lobpreis viele andere Gaben des Geistes erschliesst und den Boden bereitet für Gottes Reden zu uns. In der persönlichen Gemeinschaft mit dem Herrn, als auch in der Versammlung.

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Seite erstellt: 7. 7. 1998 - zuletzt updated: 14. 7. 1998
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